Der älteste Bus der Welt
Karakol, den 21. August 2005
Heute vormittag verabschiedeten wir uns von Kairat, verließen unseren Badeort und machten uns mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg ins 120 km entfernte Karakol. Der erste Bus, der vorbeikam, war zufälligerweise ein großer Reisebus, der schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel hatte. Unwillig, länger zu warten, stiegen wir ein, was sich als Entscheidung mit Folgen herausstellen sollte. Die Summe von 60 Sum p.P. (ca. 1 Euro), die uns abgenommen wurde, war ebenso unwahrscheinlich wie der weitere Verlauf der Reise. Die Insassen sahen mit ihren phantastischen Kopfbedeckungen wie zentralasiatische Märchenfiguren aus, aber der Bus selbst war auch nicht ohne. Bei jedem Schlagloch wurde der Innenraum durcheinandergerüttelt, und bei jeder Haltestelle brauchte der Fahrer mehrere Versuche, bis es ihm gelang, einen Gang einzulegen. Der Bus hätte sich übrigens auch von selbst jeden Moment in seine Einzelteile zerlegen können. Der Krug geht aber bekanntlich so lange zum Brunnen, bis er bricht, und nach ca. eineinhalb Stunden hatten wir den Salat: es ging nicht mehr weiter. Eine dreiviertel Stunde lang reparierten Fahrer und Begleitperson (der bordeigene Handwerker) die Karre, die ich schon im Geiste auf dem Schrottplatz sah. Dann geschah aber das kleine Wunder, und wir konnten weiterfahren. Bei der ein oder anderen Steigung hatte ich uns wieder inmal abgeschrieben, aber nach insgesamt dreieinhalb Stunden hatten wir Karakol erreicht (und bald ein nettes Privatquartier gefunden).
Ab morgen geht es dann für die eine oder andere Tageswanderung in die Berge!
Heute vormittag verabschiedeten wir uns von Kairat, verließen unseren Badeort und machten uns mit öffentlichen Verkehrsmitteln auf den Weg ins 120 km entfernte Karakol. Der erste Bus, der vorbeikam, war zufälligerweise ein großer Reisebus, der schon einige Jahrzehnte auf dem Buckel hatte. Unwillig, länger zu warten, stiegen wir ein, was sich als Entscheidung mit Folgen herausstellen sollte. Die Summe von 60 Sum p.P. (ca. 1 Euro), die uns abgenommen wurde, war ebenso unwahrscheinlich wie der weitere Verlauf der Reise. Die Insassen sahen mit ihren phantastischen Kopfbedeckungen wie zentralasiatische Märchenfiguren aus, aber der Bus selbst war auch nicht ohne. Bei jedem Schlagloch wurde der Innenraum durcheinandergerüttelt, und bei jeder Haltestelle brauchte der Fahrer mehrere Versuche, bis es ihm gelang, einen Gang einzulegen. Der Bus hätte sich übrigens auch von selbst jeden Moment in seine Einzelteile zerlegen können. Der Krug geht aber bekanntlich so lange zum Brunnen, bis er bricht, und nach ca. eineinhalb Stunden hatten wir den Salat: es ging nicht mehr weiter. Eine dreiviertel Stunde lang reparierten Fahrer und Begleitperson (der bordeigene Handwerker) die Karre, die ich schon im Geiste auf dem Schrottplatz sah. Dann geschah aber das kleine Wunder, und wir konnten weiterfahren. Bei der ein oder anderen Steigung hatte ich uns wieder inmal abgeschrieben, aber nach insgesamt dreieinhalb Stunden hatten wir Karakol erreicht (und bald ein nettes Privatquartier gefunden).
Ab morgen geht es dann für die eine oder andere Tageswanderung in die Berge!

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