Mallorca am Tienschan
Kairat hatte uns überzeugt, mit ihm zum Issyk-Kul-See mitzufahren und dort ein paar Tage auszuspannen. Nach einer mehrstündigen Autofahrt kamen wir an einem herrlichen, von schneebedeckten Bergen umrahmten See an, in dem wir sogar baden konnten (Temperatur ca. 20 Grad). Ein Badeurlaub im Hochgebirge! Am Abend aßen wir mit Kairat und seinem Freund zusammen die lokalen Spezialitäten (die meistens auf Hammelfleisch basieren) und saßen danach im Strandcafé bei dem ein oder andern Gläschen Bier und Wodka. Gemeinerweise wird nach jedem Glas Wodka unmittelbar ein Glas Tan (schmeckt ungefähr wie Ayran) getrunken, so daß man den Effekt des Alkohols zunächst nicht merkt. Dazu werden gefühlvolle Toasts ausgesprochen ("за любов!"). Eher kurios ist hingegen, daß man sich selber nichts einschenkt, da man sonst für einen Alkoholiker gehalten wird. Angesichts der Tatsache, wieviel die Kirgisen wegputzen (zwei Flaschen Wodka beim Mittagessen waren an einem Tisch mit 6 Personen nichts Außergewöhnliches), vergebene Liebesmüh.
Während wir uns dann gegen 11 Uhr abseilten (und auch schon einen im Tee hatten), feierten die anderen noch weiter. Kairat erzählte uns dann am nächsten Morgen wirre Geschichten, daß er zunächst am Strand gelegen/geschlafen hätte, sich nicht mehr erinnern könnte und nur wüßte, daß sein Kumpel ihn irgendwann ins Auto gebracht hat, wo er den Rest der Nacht verbrachte.
Obwohl unser Quartier für unsere Verhältnisse alles andere als teuer war, wurde es dennoch nur von der kirgisischen und kasachischen Oberschicht frequentiert, die dort die Sau rausließ. Es hätte auch ein ganz normales Feriendomizil am Mittelmeer sein können.
Am letzten Abend wurde die Sicht richtig klar und wir konnten fast den ganzen See und die umliegenden Berge überblicken. Es war einer der Momente, in denen ich mir wünschte, daß das Auge mit einem 360°-Objektiv versehen wäre, um die ganze Schönheit und Grandiosität der uns umgebenden Landschaft zu erfassen.
Während wir uns dann gegen 11 Uhr abseilten (und auch schon einen im Tee hatten), feierten die anderen noch weiter. Kairat erzählte uns dann am nächsten Morgen wirre Geschichten, daß er zunächst am Strand gelegen/geschlafen hätte, sich nicht mehr erinnern könnte und nur wüßte, daß sein Kumpel ihn irgendwann ins Auto gebracht hat, wo er den Rest der Nacht verbrachte.
Obwohl unser Quartier für unsere Verhältnisse alles andere als teuer war, wurde es dennoch nur von der kirgisischen und kasachischen Oberschicht frequentiert, die dort die Sau rausließ. Es hätte auch ein ganz normales Feriendomizil am Mittelmeer sein können.
Am letzten Abend wurde die Sicht richtig klar und wir konnten fast den ganzen See und die umliegenden Berge überblicken. Es war einer der Momente, in denen ich mir wünschte, daß das Auge mit einem 360°-Objektiv versehen wäre, um die ganze Schönheit und Grandiosität der uns umgebenden Landschaft zu erfassen.

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